US-Gesetzgeber treffen sich in der Schweiz zum Thema Libra.

Eine Delegation des US-Repräsentantenhauses reist in die Schweiz, wo die Arbeitsgruppe die Perspektiven von Kryptowährungen und insbesondere von Libra, die von Facebook entwickelt wurde, diskutiert.

Eine Delegation von sechs Vertretern des Finanzausschusses des US-Kongresses trifft sich mit dem Schweizer Datenschutzkommissar Adrian Lobsiger. Auf der Sitzung werden die Parteien einen Gedankenaustausch über digitale Währungen führen.

Eines der wichtigsten Themen wird die Entwicklung von Libra Stablecoin sein, das vom größten sozialen Netzwerk Facebook entwickelt wird. Da Libra Networks in der Schweiz registriert ist, war die Wahl des Landes für den Meinungsaustausch naheliegend. Interessanterweise war die Leiterin der Delegation Maxine Waters, die zuvor ein Ende der Entwicklung von Libra gefordert hatte.

Zuvor wurde berichtet, dass Facebook plant, das Libra-Projekt erst dann zu starten, wenn alle Forderungen der Regulierungsbehörden verschiedener Länder geklärt sind. Vielleicht wird das Projekt nicht einmal gestartet, wenn der regulatorische Druck nicht abnimmt. Vor diesem Hintergrund kündigte die größte Kryptowährungsbörse Binance Pläne für den Start des Venus-Projekts an, das zu einem „unabhängigen regionalen Analogon“ von Libra werden soll.