Neues System zur Verhinderung von Geldwäsche.

Geldwäsche

15 Länder entwickeln gemeinsam ein neues System zur Verhinderung von Geldwäsche.

Eine Reihe von Ländern beabsichtigt, gemeinsam ein neues System zur Erhebung und Übermittlung personenbezogener Daten von Teilnehmern an Kryptowährungstransaktionen zu entwickeln.

Ziel dieser Initiative ist es, Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung und andere illegale Aktivitäten zu verhindern. Das System wird von der Financial Action Task Force (FATF) entwickelt.

Bis 2020 ist geplant, die Kennzahlen für das Rechnungswesen zu definieren, und die vollständige Einführung des Systems wird in wenigen Jahren erfolgen, woraufhin es an den privaten Sektor übertragen wird.

Wie Nikkei Asian Review berichtet, haben viele Länder noch kein Regulierungssystem für Kryptowährungen definiert, so dass die internationale Zusammenarbeit zur Beschleunigung der Entwicklung in diesem Bereich beitragen kann.

Zu den Ländern, die ihre Bereitschaft zur Teilnahme an dieser Initiative gezeigt haben, gehören Australien, Singapur, Kanada, Frankreich, Deutschland, Italien, Japan, das Vereinigte Königreich und die Vereinigten Staaten.

FATF hat im Juli dieses Jahres die endgültige Fassung der Empfehlungen zur Regulierung der Kryptowährungen und der Aktivitäten der Betreiber von Kryptowährungsdiensten zur Verhinderung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung veröffentlicht hat.